Informative Führung an der Spessartrampe 21.7.2012

Am Samstag, den 21.7.2012 organisiert der Gewerbeverein in Zusammenarbeit mit dem Wanderclub Edelweiss, eine Führung an der „Spessartrampe“ von Laufach bis zum Tunneleingang am Schwarzkopf. Diese Führung ist eine einmalige Gelegenheit, die noch bestehende Bahnstrecke Laufach – Hein, genannt „Spessartrampe“ mit ihren besonderen Eigenarten (Steigung mit Schublock`s, Schwarzkopftunel) mit kompetenter Führung zu besichtigen.

Diese Bahnstrecke wird in absehbarer Zeit verlegt und dann wird auch der Schublockbetrieb nicht mehr gebraucht werden.


Die Busstationen und Abfahrzeiten  sind:
Weiskirchen - Kirche 10:45 Uhr
Jügesheim Rodgau Passage 10:55 
Dudenhofen Ludwig-Erhard-Platz 11:00
Niederroden Einrichtungshaus Manus 11:10 Uhr

Die Teilnahmegebühr beträgt einschl. Bustransfer und Kosten für Führung 10,-€ je Teilnehmer

Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich - max Teilnehmerzahl 36

Unsere Führung beginnt um 12:00 Uhr am Bahnhof in Laufach und dauert ca. 4 Std. Für Unterwegs bitte ausreichend Getränke, Wetterfeste Kleidung. Regen bzw Sonnenschutz mitbringen. Festes Schuhwerk ist selbstverständlich und zwingend erforderlich.

Zum Abschluss halten wir Rast in einem Biergarten oder bei schlechtem Wetter in einer Gaststätte

Zu dieser für uns einmaligen Gelegenheit der Führung mit Herrn Volgmann (Fachkompetent für die Bahnstrecke und Betrieb) ergeht herzliche Einladung an alle Mitglieder und Interessenten.

Die Tage von Bergstrecke und Schwarzkopftunnel sind gezählt, schon bald sollen die Bagger und Tunnelbohrer anrollen. Der neue Tunnel beginnt kurz nach Laufach und kommt erst am Ende von Heigenbrücken wieder ans Tageslicht. Dies wird das Ende der alten Bergstrecke und des bisherigen Bahnhofs Heigenbrücken sein und damit auch das Ende des Einsatzes von Schiebeloks. 

Bei der Streckeneröffnung durch die Königlich Bayerischen Staats-Eisenbahnen am 1. Oktober 1854 war die Main-Spessart-Bahn Teil der bayerischen Ludwigs-West-Bahn von Bamberg über Schweinfurt und Würzburg nach Aschaffenburg und weiter ins damals kurhessische Hanau. Der Betrieb auf dem Abschnitt Hanau–Aschaffenburg wurde zunächst von der Frankfurt-Hanauer Eisenbahn-Gesellschaft geführt und ging mit dieser ab 1863 auf die Hessische Ludwigsbahn über, die auch 1872 das Eigentum an dem nun in Preußen liegenden Abschnitt erwarb. 1893 gingen die Hessische Ludwigsbahn und damit auch deren Eigentum und Betriebsrechte an die Preußischen Staatseisenbahnen über.

Die Spessartrampe und der anschließende Schwarzkopftunnel wurden von Anfang an zweigleisig eingerichtet und die Kunstbauten entsprechend ausgelegt. Das zweite Gleis wurde aber erst nach und nach bis in die 1890er Jahre nachgerüstet. Seit dem 10. Oktober 1954 ist der Abschnitt von Würzburg bis Veitshöchheim elektrifiziert und seit dem 26. September 1957 wird die Gesamtstrecke elektrisch betrieben. Im Dampfbetrieb vor 1957 war der Verkehr auf der Spessartrampe sehr aufwendig. In Laufach wurde Güter- und Fernreisezügen eine Schiebelok nachgespannt, Güterzügen gegebenenfalls auch noch eine dritte Lok vorgesetzt. Dies ist der Grund für die außergewöhnlich umfangreichen Gleisanlagen in den Bahnhöfen Heigenbrücken und Laufach, wo sich ein größerer Lokschuppen befand und erklärt auch, warum das kleine Heigenbrücken lange Zeit Schnellzugstation war und als Sommerfrische aufblühte.

Der Schwarzkopftunnel ist ein rund 930 m langer, gerader zweigleisiger Eisenbahntunnel zwischen Laufach und Heigenbrücken (Strecken-km 72,1–73,0). Im Zuge des Neubaus der Spessartrampe soll er 2017 außer Betrieb genommen werden. Nach Fertigstellung der neuen Tunnel soll der Schwarzkopftunnel verfüllt werden.
Mit einer maximalen Streckengeschwindigkeit von 70 km/h ist die Röhre heute einer der langsamsten Streckenabschnitte im Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn. Der Gleismittenabstand liegt bei 3,50 m.
Der Tunnel wurde zwischen 1850 und 1854 im Auftrag der Bayerischen Staatsbahn beim Bau der Ludwigs-West-Bahn von der Philipp Holzmann AG (Dreieich/Frankfurt) als deren erstes größeres Bauprojekt errichtet. Er schließt sich östlich direkt an die Spessartrampe an und liegt mit 277 m ü. NN am Kulminationspunkt der Main-Spessart-Bahn und verbindet das Lohr-Tal mit dem Laufach-Tal. Das Tunnelschild zeigt eine Länge von 930 Metern.
Der Tunnel ist nach dem Schwarzkopf benannt, der sich mit 460 m ü. NN unmittelbar südöstlich über dem Tunnel auf der Wasserscheide zwischen Laufach und Lohrbach erhebt. Der Bau gestaltete sich aufgrund des reichlich anfallenden Bergwassers sehr schwierig. Der Tunnel wurde nach einer Variante der deutschen Bauweise mit einem First- und zwei Sohlstollen vorgetrieben. Das Bergwasser wurde gefasst und zur Versorgung der Wassertürme in den Lokstationen Laufach und Aschaffenburg genutzt.
Bis zur Elektrifizierung der Strecke hatte der Tunnel einen senkrechten Abluftschacht, um die Abgase der Dampflokomotiven dank der Kaminwirkung schneller aus dem Tunnel abziehen lassen zu können.

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