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04.02.2015 - Maibaum in fremden Händen

Wo ist der Maibaum? Gestohlen oder ausgeliehen?

Wo ist der Maibaum? Diese Frage stellt sich der Gewerbeverein Dudenhofen.
Vorsitzender Berthold Schüßler: „Gestohlen würde ich es nicht nennen. Den hat sicher jemand gut aufgehoben.“
Durch Zufall hatte Schüßler am Wochenende bemerkt, dass der 15 Meter lange Fichtenstamm nicht mehr hinter der Resch-Scheune liegt. Dahinter stehe sicher kein böser Wille, sondern ein Streich: „Wir vermuten, dass ein Verein oder eine Gruppierung den Baum umgelagert hat, um ihn gegen ein Fässchen Bier auszulösen. Wir wären froh, wenn wir wüssten, wo unser Maibaum ist. Das Fässchen Bier ist dann kein Problem.“ Der Maibaum wurde zum ersten Mal entwendet, obwohl er schon vier Sommer lang auf dem Ludwig-Erhard-Platz stand. Die traditionellen Maibaumregeln verlangen, dass der Baum unversehrt bleibt. Außerdem  müssen die Diebe ihn selbst wieder zurückbringen.
„Wir sind auch bereit, den Baum zu begleiten“, sagt Schüßler: „Wir stellen dann auch die Blasmusik bereit. Wenn schon, dann richtig.“ Zum Transport des Baumstamms braucht man nicht unbedingt einen Traktor. „Das kommt darauf an, wie weit man ihn transportieren will“, so Schüßler, „sechs, sieben Mann können ihn auch wegtragen.“ Er nimmt an, dass sich der bemalte Stamm außerhalb der Ortsgrenzen befindet. Denn  so will es der Brauch: Üblicherweise klaut man den Maibaum des Nachbarorts. Nun hofft der Gewerbeverein, dass das gute Stück bald wieder zum Vorschein kommt. Falls das nicht klappt, muss der Verein einen neuen Baumstamm kaufen. Der alte stammt aus dem Nieder-Röder Wald. Der Dudenhöfer Maibaum ist mit roter und weißer Farbe angestrichen, nicht im bayerischen Blau-Weiß. Das weckt beim Vorsitzenden des Gewerbevereins gleich zweifach Heimatgefühle: Die hessischen Farben sind auch die seiner Heimat Unterfranken. Die Zunftzeichen sind übrigens abmontiert und an einem sicheren Ort eingelagert. Auch das  entspricht der Tradition: Maibäume darf man nur vor dem 1. Mai stehlen und nur als nackten Stamm ohne Zierrat. Wer Verhandlungen über die Rückgabe aufnehmen möchte, erreicht den Gewerbeverein unter 06106 21446.
Berthold Schüßler: „Wir wollen kein Spielverderber sein, wir nehmen das Spielchen auf und spielen mit.“ (eh)

Copyright Text: © Rodgau Post, eh, 04.02.2015
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